Von der Malschule Willingshausen

Im Mal- und Zeichensaal im Sommer 2022. Sternbald-Foto Hartwig Bambey

23-04-07 | Von Günter und Marianne Heinemann sind seit 1972 Mal- und Zeichnenkurse in Willingshausen angeboten worden. Dank bundesweiter Werbung in Katalogen und Zeitungen kam eine wachsende Zahl von Freizeitmalern und Freizeitmalerinnen in den Ort und formte ihn erneut zu einem Malerdorf. Die überwiegend im Sommerhalbjahr angebotenen Kurse mit zwei Wochen Dauer ließen zugleich einen Kulturtourismus entstehen, in dem der Name Willingshausens mit diesen neuen Kunstangeboten verknüpft wurde. Zugleich wurde allmählich die Erinnerung an die Zeit der Malerkolonie geweckt, die mit ersten Anfängen in den 1820iger und 1830iger Jahren ab 1849 mit Ludwig Knaus als Genremaler verknüpft ist.

Malkurs als Pleinair-Malerei 2011 in der Gemarkung Willingshausen. Foto Ulrike Schulte

Mit den in Zeitungsberichten gerne als „Sonntagsmaler“ titulierten Malkursteilnehmern entwickelte sich schnell ein Erfolgsmodell für Kreativurlaub in Deutschland, was in der professionellen Betreuung und Leitung durch das Malerpaar Heinemann seine Grundlage hatte. Mit dem Tätigwerden von Ulrike Schulte nach ihrem Kunststudium an der Kunstakademie Kassel in 1992 ist die Entwicklung weitergegangen und wirkt als Malschule Willingshausen inzwischen erfolgreich seit 50 Jahren.

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